WS 11 Lesbenszene und Trans*

Die Entwicklung von FrauenLesbenTrans*Räumen: Ein- und Ausschlüsse auf der Grundlage von Identität

Auf manchen Flyern stehen Texte wie: „Party for women - gay & trans welcome“; „Alle Gender willkommen“; „All gender is Dreck“; „Workshop beschränkt auf als Mädchen sozialisierte Lesben“ u.s.w.

Was für Diskussionen stecken hinter diesen Ein- und Ausschlüssen unterschiedlicher Identitätsgruppen? Warum sind Frauen-Lesben-Räume entstanden und was sind heutzutage die Kontroversen bezüglich dieser Räume in Bezug auf Transfrauen, Transmänner bzw. Trans*? Wann sind Ausschlüsse berechtigt? Welche sind transfeindlich?

Am Beispiel mehrerer Veranstaltungen und Organisationen werden wir versuchen die Auseinandersetzungen, die sich hinter der verschiedenen Ein- und Ausschlusspolitiken verbergen, zu beleuchten. Dabei werden wir u.a. das Lesbenfrühlingstreffen, die Schmacht SM-Konferenz, Ladyfeste, Michigan Womyn's Music Festival und das daneben berücksichtigen. Wir möchten anschliessend mit euch über die Eignung von Identitätskategorien als Grundlage für Zutritt zu Räumen diskutieren.

Jacky ist Teil des daneben-Kollektivs. Das daneben veranstaltet seit 1995 in München Parties und Filme für Frauen und seit 2008 auch explizit für alle Transgender, die sich Frauen_Lesben_Trans*-Szenen zugehörig fühlen. Anna hat die Ladyfeste 2008 und 2010 in München mitorganisiert.

Der Workshop ist offen für alle Gender.

Workshops

details_ws11.txt · Zuletzt geändert: 2014/12/11 23:07 (Externe Bearbeitung)